Wir machen Urlaub und haben von 20.08.2018 bis einschließlich 31.08.2018 geschlossen!

Fakten übers Hören

Vorurteil: Nur wenige Menschen sind wirklich hörgeschädigt. Mich und meine Angehörigen berührt das herzlich wenig.

Tatsache:
Jeder von uns hat mit fortschreitendem Lebensalter mehr oder weniger einen leichten Hörverlust. In der Bundesrepublik sind zum Beispiel 11 Milionen Menschen davon betroffen.

Vorurteil: Wenn ich einen Hörverlust hätte, würde ich das schon längst bemerkt haben.

Tatsache:
Das ist nicht notwendigerweise der Fall. Meistens läßt das Hörvermögen langsam und unmerklich über Jahre nach. Oftmals gewöhnen wir uns so an das schlechte Hören und machen es uns gar nicht bewußt oder verdrängen diese Tatsache.

Vorurteil: Diejenigen, die wirklich schlecht hören, werden schon etwas dagegen unternehmen.

Tatsache:
Leider stimmt das nicht. Nur ca. 15% der Hörgeschädigten gehen zum Arzt oder zum Hörakustiker.

Vorurteil: Wenn jemand schlecht hört, dann bedeutet das, dass die Schallereignisse für ihn lediglich nicht laut genug sind. Die Hand hinters Ohr gehalten genügt da schon.

Tatsache:
Das genügt leider nicht, denn nicht die Lautstärke der Schallereignisse an sich machen ihm Probleme, sondern der Umweltlärm, in dem die Worte der anderen untergehen. Der Lärm müßte gedämpft und die Worte verstärkt werden. Ein Hörgerät kann da helfen.

Vorurteil: Hörgeräte sind viel zu groß und unbequem zu tragen. Deswegen trägt keiner gern ein Hörgerät.

Tatsache:
Viele wissen noch gar nicht, wie sehr die moderne Digital-Technik die Hörgeräte verändert bzw. verkleinert hat. Diese diskreten Hörhilfen sind heutzutage technisch schon so weit entwickelt, dass die geringe Größe das Tragen sogar angenehm macht.

Vorurteil: Hörgeräte nützen ja doch nichts. Ich habe schon mal eines ausprobiert.

Tatsache:
Wahrscheinlich haben Sie einen älteren Hörgerätetyp ausprobiert, der Hintergrundgeräusche noch zu sehr mitverstärkte. Das hat einen negativen Höreindruck verursacht, und die Sprache der anderen konnten Sie nicht gut genug verstehen. Vielleicht waren Ihnen die Hörgeräte früher auch noch zu auffällig. Alles das hat sich aber mittlerweile verändert.

Vorurteil: Ein Hörgerät macht doch alt.

Tatsache:
Alt wirkt man dann, wenn man sich nur schlecht oder gar nicht mehr an den Gesprächen beteiligen kann oder mag. Ein Hörgerät schränkt nicht ein. Im Gegenteil.

Vorurteil: Ein Hörgerät hilft nur dann, wenn einer spricht. Sobald mehrere reden, schalten viele ihr Gerät aus, weil sie kein Wort mehr verstehen.

Tatsache:
Ein Hörgerät reicht meistens nicht aus. Bei einer einseitigen  Versorgung kann das Gehirn die unterschiedlichen Klangbilder nicht optimal verarbeiten. Dieser Nachteil entfällt bei einer beidseitigen (binauralen) Versorgung.

Vorurteil: Ein Hörtest ist mir zu teuer und zu schmerzhaft.

Tatsache:
Sprechen Sie auch darüber mit Ihrem Hörgeräte-Akustiker. Der Hörtest wird kostenlos für Sie durchgeführt. Und wir garantieren Ihnen: Sie spüren überhaupt nichts.

Vorurteil: Ich habe noch Fragen, aber es gibt mir niemand Auskunft, ohne gleich eine Rechnung zu schicken.

Tatsache:
Jeder Hörakustiker berät und informiert Sie gern - und zwar kostenlos.